Jugendzentrum papperlapapp

Seit 1992 eine Schmiede der Offenen Jugendarbeit in Bozen

VERGANGENHEIT

Die Geschichte des Jugendzentrums papperlapapp hat ihren Beginn am 8. April 1992. Als Initiative einiger JungscharleiterInnen der Dompfarre Bozen und mit der Unterstützung des Geschäftsführers Wolfram Nothdurfter, entstand das “papperla”, wie es die Bozner liebevoll nennen. Ein Ort zum Chillen, Spielen, Sport treiben, Quatschen und allem, was Jugendlichen sonst noch so Spaß macht.

Vor allem Live-Musikkonzerte im Mehrzwecksaal des Jugendzentrums prägten das Bild der Einrichtung im Herzen Bozens. Viele Jugendliche und unzählige Bands, von denen einige lokale Bands die Proberäume des papperlapapp angemietet hatten, konnten die Bühne des papperlapapp rocken.

Im Laufe der Jahre initiierte das papperlapapp zahlreiche kleinere und größere Projekte, von denen sich viele bis heute weiterentwickelt haben. Das Team wuchs stets an und immer mehr Jugendliche besuchten das papperlapapp und wurden durch ihre Ideen und deren Umsetzungen ein Teil der Geschichte des Jugendzentrums.

GEGENWART

  

Die Wurzeln der Aktivitäten des Jugendzentrums sind tief: allen voran der Jugendtreff, der das Herzstück des Jugendzentrums bildet. Der Treff ist Ort der Begegnung und des Kennenlernens, eine Ideenschmiede und ein Ort zum Entspannen. Musical School Bozen (seit 1994), Sprachlounge (vormals Sprachcafè, seit 2001), Camps (seit 2004) und All Cool (seit 2008), um die größten Projekte zu nennen, die sich bis heute, auch dank der Unterstützung der Kooperationspartner, weiterentwickelt haben.


Über diese o.g. Iniziativen hinaus, bietet das papperlapapp Aktionen, sowie Kurse & Workshops zu verschiedensten Themenbereichen an. Einer der bedeutendesten Entwicklungen des Jugendzentrums in den vergangenen Jahren, ist sicherlich die Arbeitsmethode Peer-Education, die die Arbeit mit den Jugendlichen im papperlapapp revoluzioniert hat.

2008 wurde ein zweiter Standort gemeinsam mit der italienischsprachigen Kinder- und Jugendeinrichtung „Arci ragazzi“ gegründet: der PIPPO.food.chill.stage. 

Nicht nur durch seine aussergewöhnliche architektonische Struktur und die damit zusammenhängende Geschichte, kann der PIPPO als einzigartige Location bezeichnet werden. Die Tatsache, dass der PIPPO einer der wenigen Orte in Bozen ist, an dem noch Veranstaltungen mit Live-Musik in größerem Stil organisiert werden, macht ihn zu einem wertvollen und schützenswerten Ort. Vor allem zeichnet sich der PIPPO durch die Besonderheit aus, dass er von einer deutschsprachigen Einrichtung, dem papperlapapp und einer italienischsprachigen Einrichtung, “Arci ragazzi”, geführt wird. Dies kann als Symbol für das Einreißen der sprachlichen und kulturellen Barrieren in Südtirol betrachtet werden.

ZUKUNFT

Was wird die Zukunft wohl für das papperlapapp bereithalten?

Dem Leitbild der Jugendarbeit in Südtirol und den Visionen folgend, werden das Team des Jugendzentrums und die Jugendlichen, hinspüren, ausprobieren und mit Mut umsetzen… EVOLUTION.

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