PEERS

Jugend wächst – ExPEERience

Ein Beitrag für die Gesellschaft

Wenn Jugendliche lernen wollen…

Das Jugendzentrum papperlapapp wendet die Arbeitsmethode „ExPEERience“ seit einigen Jahren in kleinerem Rahmen und seit 2015 in einer größeren Dimension an. Mehr als ein Projekt, kann es als eine Methode der Offenen Jugendarbeit bezeichnet werden, die mit der Organisation vieler Projekte und Bereiche des Jugendzentrums verwoben ist.

„Peer-Education“ richtet sich an Mädchen und Jungs zwischen 15 und 20 Jahren, die Lust haben, hinter die Kulissen der Jugendarbeiter zu schnuppern und step by step mehr Verantwortung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu übernehmen, Leitungskompetenzen zu entwickeln und mit ihrem Einsatz einen Beitrag für das Jugendzentrum zu leisten. Mit diesem Einsatz, leisten die jungen Menschen einen wichtigen Beitrag für das Jugendzentrum, sowie für die Gesellschaft. 

Beobachten – Mitmachen – Bewusst sein

Wie funktioniert´s?

Die Partizipation ist freiwillig und jede Peer bestimmt selbst, wie viel sie an Zeit und Einsatz investieren und wie tief sie in den Lernprozess einsteigen möchte. Jeder Peer wird dabei von erfahrenen Sozialpädagogen und Jugendarbeitern begleitet. In einzelnen Projekten, wie z.B. der Musical School, werden die Peers von externem Fachpersonal unterstützt.

Gemeinsam mit dem Sozialpädagogen, legt jeder Peer fest, welche Fähigkeiten er sich im Laufe des Jahres aneignen und in welchen Aktionen und Projekten des Jugendzentrums er mitwirken möchte. Die Aktionen unterm Jahr bestimmen die Peers, unter Berücksichtigung der vom Jugendzentrum vorgegebenen Rahmenbedingungen, als Gruppe selbst. In diesem Entscheidungsprozess werden sie selbstverständlich von den Jugendarbeitern begleitet. Über die Aktionen hinaus, haben die Peers in den Summer- und SnowCamps die Möglichkeit, einen Blick „hinter die Kulissen“ zu werfen.

Da es Zeit und viele unterschiedliche Erfahrungen braucht, um sich in der freiwilligen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sicher zu bewegen, ist die Entwicklung jedes Peers langfristig und erstreckt sich in der Regel auf mindestens ein Schuljahr. Die Peers probieren sich zunächst in einer Beobachtungsphase aus, um sich dann schrittweise der Organisation von Veranstaltungen anzunähern. Im Rahmen der Camps, haben Peers über 17 Jahre dann die Möglichkeit, Begleiter zu werden, um ein Camp oder eine ähnliche Aktivität, selbst oder mit einem Jugendarbeiter zusammen zu organisieren.

Peersreise
Die jährlich zwischen 20 und 30 Peers des Jugendzentrums, organisieren unter Anderem eine Reise für Peers von Peers, wobei sie, mit Unterstützung der Jugendarbeiter, das komplette Programm planen (An- und Rückreise, Unterkunft, Kultur, Unterhaltung usw.). Diese Reise finanzieren sie sich zu einem großen Teil über die Spendeneinnahmen von Aktionen, die sie selbst unter dem Schuljahr im Jugendzentrum organisieren. Damit leisten die Peers einen wichtigen Beitrag für das Jugendzentrum und lernen zugleich Hard- und Softskills (praktische und soziale Kompetenzen) die in der Arbeit in der Offenen Jugendarbeit zum ABC gehören.

Peer to Peer
Innerhalb des Konzepts ExPEERience, haben erfahrenere Peers die Möglichkeit, einige ihrer angeeigneten Kompetenzen direkt weiterzugeben, in dem er eine jüngere Peer in dem Projekt begleitet. Verantwortung und Leitung stehen dabei als primär einzusetzende Kompetenzen für die erfahreneren Peers im Vordergrund.

Die jungen Peers haben also viele Möglichkeiten, um zu wachsen. So auch im Rahmen der Biwak-Tour 4 Peers, die vom Jugendzentrum papperlapapp in Zusammenarbeit mit dem Forum Prävention, der Fachstelle für Suchtprävention und Gesundheitsförderung, in den vergangenen Jahren einige Male organisiert wurde.

Was bringt´s?

Persönlichkeitsentwicklung
Jeder Peer sammelt im Laufe eines Schuljahres viele aufregende, unvergessliche und prägende Erfahrungen, die ihm wichtige Säulen in seiner individuellen Entwicklung zu einem eigenständigen und selbstbewussten Menschen sein können. 

Skills in der Offenen Jugendarbeit
Die Peers eignen sich wichtige Fähigkeiten in pädagogischen, sozialen, aber auch praktischen Bereichen an. Diese Erfahrungen können den jungen Menschen Orientierung in der Berufswahl geben. Nach einem Jahr „Peership“ wird jedem Peer eine Bestätigung seines Einsatz und seiner angeeigneten Fähigkeiten ausgestellt. Beides kann Bewerbungen beigelegt werden.

Integration in die Gesellschaft
Die Peers übernehmen Verantwortung und können sich als Teil eines größeren Systems wahrnehmen. Die Freiwilligenarbeit regt dadurch die Entwicklung von sozialem Bewusstsein in den Peers an- eine fundamentale Erfahrung auf dem Weg hin zu einem aktiven und in die Gesellschaft integrierten Menschen.

Maturapunkte
Zudem können die Peers ihre freiwillige Tätigkeit im Jugendzentrum papperlapapp für die Maturapunkte berücksichtigen lassen

Kontakte & neue Freunde
Und nicht zuletzt wird jede Peer in diesem Projekt Kontakte zu anderen Einrichtungen und Menschen knüpfen können und viele neue Freunde finden, mit denen sie wertvolle Momente der Freude und der freien Kreativität teilen wird.

Um die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Peers kennenzulernen, siehe Coaching für

Begleiter & Leiter

Förderer

Kooperationspartner

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